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Hauptvortrag: Inklusion Bildungseinrichtungen: Chancen und Herausforderungen inklusiver Pädagogik

Die Präsentation des Vortrags finden Sie in der Randspalte.

Mit dem Inkrafttreten der UN-Konvention zum Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderung in der Bundesrepublik Deutschland stehen Kindertageseinrichtungen und Schulen vor der Aufgabe, das gemeinsame Aufwachsen von Kindern mit und ohne Entwicklungsgefährdungen in der pädagogischen Praxis zu ermöglichen. Nicht mehr die Frage danach, ob ein Kind aufgenommen werden kann, sondern welche Bedingungen in der Institution geschaffen werden müssen, um die individuellen Bedürfnisse aller Kinder zu beachten, muss das frühpädagogische Handeln unter der Zielperspektive von Inklusion bestimmen.

Für Bildungseinrichtungen verbindet sich mit dem Begriff der Inklusion der Gedanke, allen Kindern gemeinsame Bildungsprozesse zu ermöglichen. Vor allem der Initiative von Eltern ist es dabei zu verdanken, dass die Integration von Kindern mit Behinderung und Entwicklungsgefährdungen in Kindertageseinrichtungen mittlerweile die Regel ist und die Unterstützung in Sondereinrichtungen dagegen die Ausnahme bleibt. In diesem Kontext versteht sich Inklusion auch als umfassendes Konzept zur Überwindung von Benachteiligung und Diskriminierung im Bildungssystem aufgrund individueller Zuschreibungen oder Merkmale zugunsten einer Orientierung an den Ressourcen eines jeden Kindes.

In diesem Vortrag wurde zunächst dargestellt, an welchen Stellen die Praxis der Integration von Kindern mit Entwicklungsgefährdungen an strukturell bedingte Grenzen stößt und welche Chancen und Grenzen sich mit der Perspektive von Inklusion verbinden. Auf der Basis von Forschungsergebnissen wurden dann Impulse für die Weiterentwicklung von pädagogischer Qualität im Kontext von Inklusion formuliert.

Referentin:

Caroline Ali-Tani, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Paderborn

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