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Zweiter Regionaler Runder Tisch des Präventionsnetzwerk Ortenaukreis für die Raumschaft Achern hat getagt

Zum zweiten Regionalen Runden Tisch der Raumschaft Achern im Rahmen des Präventionsnetzwerks Ortenaukreis (PNO) hieß die regionale Präventionsbeauftragte Tanja Mußler im Bürgersaal der Stadt Achern zahlreiche regionale Kooperationspartner aus dem Gesundheits-, Jugendhilfe- und Bildungssystem willkommen. So nahmen etwa Psychotherapeuten für Kinder- und Jugendliche, Vertreter der Sozialen Dienste und der Stadt Achern sowie ausgewählte Leiter und pädagogische Fachkräfte von Grund- und Förderschulen und Kindertageseinrichtungen aus Achern teil.

Mußler informierte über die aktuellen Entwicklungen im PNO und gab einen Einblick in die Ergebnisse der Bestands- und Bedarfserhebung. „Wir werden auf dem Hintergrund dieser Ergebnisse sowie den Kernthemen des ersten Runden Tisches, wie etwa dem Wunsch nach einer stärkeren Vernetzung zwischen Bildungsinstitutionen und Sportvereinen, nun konkrete Projekte ableiten, die bestehende Lücken im Präventions- und Gesundheitsförderungsangebot im Raum Achern schließen sollen“, erklärte die regionale Ansprechpartnerin.

Nachdem der neue Leiter Michael Karle die Arbeit der Psychologischen Beratungsstelle Achern vorgestellt hatte, berichtete Elke Doll von der katholischen Kindertageseinrichtung St. Stefan in Oberachern zusammen mit zwei ihrer Kolleginnen über die Erfahrungen, die die Kita im Rahmen der Organisationsentwicklung durch geschulte Referenten des PNO gemacht hat. Ein Elterntreff für Eltern von unter dreijährigen Kindern wurde initiiert. Außerdem beleuchtete die Kita ihre Kontakte nach außen sowie die Kommunikation zu Fachstellen. Die Kita St. Stefan ist die erste Einrichtung im Ortenaukreis, die damit den Prozess hin zu einer sogenannten „gesundheitsförderlichen Einrichtung“ abschließt.

Der Ortenaukreis hat gemeinsam mit dem Zentrum für Kinder- und Jugendforschung im Forschungs- und Innovationsverbund an der Evangelischen Hochschule Freiburg mit dem Präventionsnetzwerk Ortenau ein mit den Ortenauer Frühen Hilfen vergleichbares Netzwerk auch für Kinder jenseits des dritten Lebensjahres aufgebaut. Darin sollen alle wichtigen Institutionen mit dem Ziel zusammenarbeiten, seelische und körperliche Gesundheit schwerpunktmäßig von Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter zu gewährleisten und das soziale familiäre Wohlbefinden von Kindern, Jugendlichen und Familien im gesamten Ortenaukreis zu fördern.

Im Oktober 2015 fand dazu die erste kreisweite Präventions- und Gesundheitskonferenz mit Funktions- und Entscheidungsträgern aus dem Gesundheits-, Jugendhilfe- und Bildungssystem statt. An regelmäßig stattfindenden regionalen Runden Tischen werden nun Bedürfnisse und Lücken ermittelt und Ideen zu bedarfsorientierten Angeboten zusammengetragen.

Autor: Tanja Mußler (regionale Präventionsbeauftragte Achern) und Birgit Franz (Pressestelle) 
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