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Präventionsnetzwerk Ortenaukreis (PNO)

Ein erfolgreiches Pilotprojekt hat sich fest etabliert

Das PNO (Präventionsnetzwerk Ortenaukreis) entstand zwischen 2014 bis 2018 als gemeinsames Praxisforschungsprojekt. Beteiligt waren das Landratsamt Ortenaukreis, Amt für Soziale und Psychologische Dienste, und das Zentrum für Kinder- und Jugendforschung (ZfKJ) an der Evangelischen Hochschule Freiburg. In diesen vier Jahren wurde das PNO vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als bundesweites Modellprojekt gefördert. Danach wurde das PNO auf Grundlage des Präventionsgesetzes erfolgreich verstetigt.

Ein starkes Netzwerk

Ziel des PNO ist es, die körperliche und seelische Gesundheit sowie die soziale Teilhabe von 0- bis 10- jährigen Kindern und ihren Familien im Ortenaukreis zu fördern.

Dazu hat das PNO ein flächendeckendes, systemübergreifendes Netzwerk aufgebaut, damit Institutionen schnell und bedarfsgerecht handeln können. Es vernetzt Akteure aus dem Gesundheits-, Bildungs- und Jugendhilfewesen sowie der Politik und weitere Kooperationspartnerinnen und -partner, die sich der Prävention und Gesundheitsförderung widmen. Die Etablierung des Netzwerkes liegt in den Händen einer zentralen Präventionsbeauftragten sowie von fünf regionalen Präventionsbeauftragten. Sie steuern gemeinsam als wichtige Schnitt- und Schaltstellen den persönlichen Austausch, die Zusammenarbeit und die Weiterentwicklung des Netzwerkes in den fünf Raumschaften des Ortenaukreises: Kehl, Achern, Offenburg, Lahr und Haslach.

Intensive Zusammenarbeit

Auf regelmäßig stattfindenden Präventionskonferenzen kommen ausgewählte, kreisweite Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zusammen, die ihre Institutionen aus dem Bildungs-, Gesundheits- und Jugendhilfewesen in einer Sprecherfunktion vertreten, um systemübergreifend gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Außerdem wurden Runde Tische eingerichtet, an denen sich regionale Entscheidungsträgerinnen und –träger in den fünf Raumschaften des Ortenaukreises gezielt vernetzen, austauschen, abstimmen und Aktivitäten vor Ort gemeinsam koordinieren.

Die besondere Bedeutung von Kita und Schule

Das PNO orientiert sich am Setting-Ansatz, also an der Lebenswelt der Kinder und ihrer Familien. Fast alle 0- bis 10-jährigen Kinder besuchen eine Bildungseinrichtung. Daher kommt den Kindertageseinrichtungen und Schulen eine besondere Bedeutung zu. Durch den Setting-Ansatz können fast alle Kinder und ihre Familien erreicht werden, insbesondere auch diejenigen mit ungünstigen Gesundheitschancen und erschwertem Zugang zu Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen.

Den pädagogischen Fach- und Lehrkräften kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Diese können über wichtige Weiterbildungsangebote des PNO die Themen Gesundheitsförderung und Prävention intensiv in ihren Bildungseinrichtungen etablieren.

Premium-Weiterbildungen für Kitas und Schulen

Mit den beiden Premium-Weiterbildungen „Organisationsentwicklung für Kindertageseinrichtungen“ und „Schulentwicklung für Grundschulen und Grundstufen der Förderschulen“ initiiert das PNO  einen wertvollen Weiterentwicklungsprozess über einen längeren Zeitraum, der professionell begleitet wird. Kindertageseinrichtungen und Schulen erhalten dadurch ein stärkendes, unterstützendes Fundament für eine große Themenvielfalt, die von Esskultur über Bewegung bis hin zu familiären Belastungen von Kindern und Bedarfe für Kinder unter drei Jahren reicht.

Bedarfsorientierte Fortbildungen

Außerdem bietet das PNO in Halbtages- und Ganztages-Formaten gezielt die Möglichkeit, individuelle Anliegen einer Einrichtung anhand von verschiedenen Angeboten über sogenannte Bedarfsorientierte Fortbildungen zu bearbeiten.

Der Film

Im folgenden Film über das PNO  erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten. Sie gewinnen einen ersten Eindruck durch die O-Töne aus Kindertageseinrichtungen, Schulen, Kinderarztpraxen und Beratungsstellen. Pädagogische Fachkräfte, Lehrerinnen und Lehrer sowie Ärztinnen und Ärzte beschreiben den Nutzen der Kooperation und die Unterstützung, die sie vom PNO erhalten. Unterschiedliche Netzwerkpartnerinnen und -partner erläutern ihre Zusammenarbeit mit dem PNO und den Präventionsbeauftragten und berichten, wie sie die Themen Gesundheitsförderung und Prävention in ihren Einrichtungen etablieren. Auch das Zentrum für Kinder- und Jugendforschung öffnet seine Türen und gewährt Einblicke in die wissenschaftliche Begleitung des PNO während der Förderlaufzeit.


 

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