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Netzwerk zur Förderung der körperlichen und seelischen Gesundheit sowie der sozialen Teilhabe von 3- bis 10-jährigen Kindern und ihren Familien
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Präventionsnetzwerk Ortenaukreis (PNO)

PNO steht für Präventionsnetzwerk Ortenaukreis und ist ein gemeinsames Praxisforschungsprojekt des Landratsamts Ortenaukreis und des Zentrums für Kinder- und Jugendforschung (ZfKJ) im Forschungs- und Innovationsverbund an der Evangelischen Hochschule (EH) Freiburg. Im Rahmen der Ausschreibung Gesundheits- und Dienstleistungsregionen von morgen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hat der Ortenaukreis gemeinsam mit dem ZfKJ aus über 80 bundesweit eingereichten Bewerbungen als einer von fünf Antragsstellenden den Zuschlag zur Durchführung dieses innovativen Präventionsprojekts erhalten. Die Projektdauer erstreckt sich über einen Zeitraum von vier Jahren vom 01.11.2014 bis zum 31.10.2018.

Ziel des Projekts ist die Förderung der körperlichen und seelischen Gesundheit sowie der sozialen Teilhabe von 3- bis 10-jährigen Kindern und ihren Familien im Ortenaukreis. Dazu wird ein flächendeckendes, institutions- und systemübergreifendes Netzwerk aufgebaut. Zur Etablierung des Netzwerks sind eine zentrale und fünf regionale Präventionsbeauftragte zuständig. Die Netzwerkakteure kommen zum einen auf kreisweiten Präventions- und Gesundheitskonferenzen (PGK) zusammen. Zum anderen, finden für die regionalen Akteure in den fünf Raumschaften des Ortenaukreises, Kehl, Achern, Offenburg, Lahr und Haslach, jeweils regionale Runde Tische (RT) statt.

Die Gewährleistung einer fachlich fundierten Zielrichtung des Netzwerks basiert auf einer Präventions- und Gesundheitsberichterstattung zu ausgewählten Themen der körperlichen und seelischen Gesundheit sowie der sozialen Teilhabe.

Der zentrale Ansatzpunkt des PNO ist die Gesundheitsförderung nach dem Setting-Ansatz, d. h. die Arbeit mit der Zielgruppe erfolgt in ihrer jeweiligen Lebenswelt. Fast alle 3- bis 10-jährigen Kinder besuchen eine Bildungseinrichtung. Daher kommt den Kindertageseinrichtungen und Schulen eine besondere Bedeutung zu. Durch den Setting-Ansatz kann sichergestellt werden, dass fast alle Kinder und ihre Familien erreicht werden, insbesondere auch diejenigen mit ungünstigeren Gesundheitschancen und erschwertem Zugang zu Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen. Den pädagogischen Fach- und Lehrkräften kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Diese können über das Angebot der Organisationsentwicklungfür Kindertageseinrichtungen und der Schulentwicklung für Grundschulen und Grundstufen der Förderschulen das Thema Gesundheitsförderung und Prävention intensiv in ihrer Bildungseinrichtung angehen.

Des Weiteren können gezielt formulierte Präventionsbedarfe über bedarfsorientierte Fortbildungen (BF) und Netzwerkprojekte aufgegriffen werden. Hierüber sind auch insbesondere die Fach- und Lehrkräfte der Bildungsinstitutionen angesprochen.

Im PNO-Film erhalten Sie einen umfassenden Überblick über das Präventionsnetzwerk Ortenaukreis (PNO) mit seinen vielfältigen Aufgaben und Tätigkeitsbereichen. Lassen Sie sich mitnehmen in eine Reise durch Kindertageseinrichtungen, Schulen, Kinderarztpraxen und Beratungsstellen. Vielfältige Netzwerkpartner erläutern ihre Kooperation mit dem PNO und geben einen Einblick in die Umsetzung von Gesundheitsförderung und Prävention in ihren Einrichtungen. Auch das Zentrum für Kinder- und Jugendforschung öffnet seine Türen und gewährt Einblick in die wissenschaftliche Begleitung des Projekts.

 

Projektpartner

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