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Starke Kinder chancenreich -
Netzwerk gegen Kinder- und Jugendarmut und für Gesundheit

Im Rahmen des Förderaufrufs des Landes Baden-Württembergs „Aktiv und gemeinsam gegen Kinderarmut und für Kindergesundheit“ erhielt der Ortenaukreis 2018 vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden Württemberg zum ersten Mal einen Zuschlag zum Aufbau eines spezifischen Präventionsnetzwerks „Gegen Kinderarmut und für Kindergesundheit“. Daraufhin folgten zwei weitere Fördertranchen. Durch die bereits bestehenden Strukturen, Erfahrungen und Ressourcen im Präventionsnetzwerk Ortenaukreis (PNO) konnten die spezifischen Netzwerke gegen Kinder- und Jugendarmut und für Gesundheit aufgebaut werden. Im September 2023 konnte die vierte Förderphase begonnen werden.

Die Zielgruppe

Zur Zielgruppe unserer Angebote zählen einerseits alle von Armut betroffenen Kinder, Jugendlichen und Familien im Ortenaukreis sowie andererseits die Akteure vor Ort, die mit dieser Zielgruppe zusammenarbeiten.

Die Projektstandorte

Die bereits durchlaufenen Förderphasen nahmen die drei großen Kreisstädten Offenburg, Lahr und Kehl in den Fokus. Dabei handelt es sich um Städte mit sozioökonomisch und psychosozial stark belasteten Quartieren mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an Familien im SGB II Bezug. Im Rahmen der ersten und zweiten Förderung des Landes konnten an den Pilotstandorten Offenburg und Lahr Netzwerke aufgebaut werden. Im Jahr 2021 kam dann der weitere Pilotstandort Kehl hinzu. Es gelang über Präventionsnetzwerke gegen Kinder- und Jugendarmut zügig, erfolgreich und nachhaltig an diesen Standorten aufzubauen. Künftig sollen sich die bewährten Strukturen nachhaltig auf den Ortenaukreis ausweiten.

Leitziele

Leitziel aller drei Förderphasen war es, tragfähige Netzwerke und Strukturen gegen Kinder- und Jugendarmut aufzubauen sowie nachhaltige Materialien, Produkte, Angebote und Initiativen zu entwickeln, zu erproben und im Rahmen des PNO zu verstetigen – zur Stärkung der Gesundheit und für mehr gesundheitliche Chancengleichheit der von Armut betroffenen Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Familien. Eine Netzwerkkoordination begleitete die Prozesse und Netzwerke kontinuierlich. Auch wurde u.a. eine interne Steuerungsgruppe eingerichtet sowie, je nach Standort, eine externe Steuerungsgruppe mit den wichtigsten Netzwerkpartnerinnen und –partnern, welche dem Projektverlauf kontinuierlich steuernd und beratend zur Seite stand. Über das Andocken an die vorhandenen Strukturen innerhalb der gesamten Präventionskette konnten stets auch gute Synergien mit anderen Vorhaben des PNO erfolgen und vorhandene Ressourcen nachhaltig, systematisch und effizient genutzt werden.

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