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Erfolgreiche Fachveranstaltung vom Präventionsnetzwerk Ortenaukreis (PNO) und dem Jugendamt zum Thema »Ganz nah dran - ganz weit weg: Nähe und Distanz«

Im Rahmen der Reihe „Gemeinsam und achtsam für das Wohl von Kindern und Jugendlichen“ haben sich rund 80 pädagogische Fachkräfte aus Krippen, Kindertageseinrichtungen, der Kindertagespflege sowie pädagogische Fach- und Lehrkräfte an Grundschulen und Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren zur Veranstaltung „Ganz nah dran – ganz weit weg: Nähe und Distanz“ am 12.10.2021 angemeldet. Die Veranstaltung wurde vom Präventionsnetzwerk Ortenaukreis (PNO) und dem Jugendamt organisiert und durchgeführt.

Das Thema „Nähe und Distanz“ hat die pädagogische Arbeit im letzten Jahr besonders geprägt. Unter Pandemiebedingungen mussten pädagogische Fachkräfte innovative Möglichkeiten entwickeln, um den Kontakt zu Eltern und Kindern zu erhalten. Es entstanden neue Konzepte der Beziehungsarbeit, das „Digitale Miteinander“ rückte immer mehr in den Fokus. Die Arbeit mit Kindern und ihren Eltern hat sich dadurch verändert. Die Auswirkungen, die die besondere Situation der Corona-Pandemie im letzten Jahr mit sich brachte, sind noch nicht zu überblicken. Immer wieder ist von Folgen sozialer Isolation, psychischer Belastung von Kindern und ihren Eltern und besonderen Herausforderungen für pädagogische Fachkräfte die Rede. Den Fragen, wie sich „Nähe und Distanz“ im pädagogischen Alltag verändert haben und welche Anforderungen dabei an Fachkräfte gestellt werden, hat sich der digitale Fachnachmittag gewidmet.

Frau Christiane Schaber-Schoor und Frau Susanne Peter, zwei Referentinnen des PNO, stellten dar, wie wichtig das Thema „Nähe und Distanz“ im pädagogischen Alltag ist. Drei Austauschblöcke gaben den Teilnehmenden die Möglichkeit Ihre Erfahrungen und Sichtweisen zu diesem Thema zu teilen. Hier wurde der Bedarf sichtbar sich über Erfahrungen in der Corona-Pandemie auszutauschen. Es wurde berichtet, dass Kinder während der Pandemie teilweise in Ihrer Selbstständigkeit eingeschränkt wurden, da sie sich beispielsweise nicht mehr alleine das Essen schöpfen durften. Auch bei den Größeren waren Spiele mit Berührungen durch Handschlag verboten. Jedoch wurden gemeinsam auch Möglichkeiten eruiert wie Nähe auf anderen Wegen hergestellt werden kann: ohne Berührung durch „aktives Zuhören“. Die Bedarfe und Frustrationen der Kinder können ebenfalls durch Mimik/Gestik erkannt werden und die Kinder durch Worte der pädagogischen Fach- und Lehrkräfte unterstützt werden. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden zeigten auch, dass Kinder sich sehr gut und schnell mit den Hygienevorschriften vertraut machen konnten und durch Erklärungen die Notwendigkeit dieser Distanz besser verstanden wurde.

Die Veranstaltung und auch die neue Bedarfsorientierte Fortbildung „Ganz nah dran – ganz weit weg: Nähe und Distanz“ hat bei den Teilnehmenden großes Interesse geweckt.


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